• Link zu LinkedIn
  • Link zu Xing
  • Link zu Facebook
  • Link zu Youtube
  • Link zu WhatsApp
  • Kontaktformular
Telefon: +49 170 807 69 50 | E-Mail: info@karbaum-consulting.eu
Dr. Karbaum Consulting & Coaching
  • Startseite
  • Profil
  • Fach- & Führungskräfte
  • Bewerber
  • Unternehmen
  • Berliner Einblicke
  • Deutsch
  • English
  • Click to open the search input field Click to open the search input field Suche
  • Menü Menü

Im Strudel von Covid-19? Was jeder nun für sich beruflich tun kann

15. März 2020/0 Kommentare/von Dr. Markus Karbaum

Der Virus Covid-19 und seine Folgen haben das Potential, unseren Wohlstand wie kein anderes Ereignis seit dem Zweiten Weltkrieg zu gefährden. Da ist es aktuell wohl nur ein schwacher Trost, dass mit einer Krise meist auch neue Chancen entstehen.

Eigentlich wollte ich in diesem Monat über den Mythos Fachkräftemangel bloggen. Doch Covid-19 stellt alles auf den Kopf. Und da wir uns allem Anschein nach am Vorabend einer Rezession befinden, dürften bald wieder deutlich mehr Fachkräfte nach einem neuen Arbeitgeber suchen als umgekehrt. Man muss kein Prophet sein, um zu erkennen, dass nicht wenige Beschäftigte und vor allem die 5 Millionen Freiberufler und Soloselbständigen vor überaus schwierigen Zeiten stehen.

Die Krise wird jeden erreichen

Noch geht es aktuell vor allem darum, den Ausbruch der Pandemie einzudämmen. Schulen und Kitas werden bekanntlich mindestens wochenlang zu sein, vielerorts müssen auch Schankwirtschaften schließen. Generelle Ausgangssperren dürften nur noch eine Frage von wenigen Tagen sein. Hier in Berlin sind die ergriffenen Maßnahmen schon deutlich spürbarer als in vielen ländlichen Gegenden Deutschlands. Aber spätestens dann, wenn in unserer globalisierten Welt plötzlich Rohstoffe fehlen und internationale Zulieferer ausfallen, dürfte die Krise wirklich jeden erreicht haben.

Die Medien sind voll mit arbeitsrechtlichen Einschätzungen und grundsätzlichen juristischen Hinweisen. Das Wort Kurzarbeitergeld ist wieder in aller Munde und erinnert frappierend an die Weltfinanzkrise ab 2007. Home Office ist für einige meiner Freunde und Bekannten bereits zur Realität geworden. Und nur wenige können ganz sicher sein, auch in der kommenden Woche überhaupt noch zu arbeiten. Und das völlig unabhängig davon, ob sie vom Gesundheitsamt in Quarantäne geschickt werden oder nicht.

Weltfremde und verantwortungslose Arbeitsagentur

Teilnehmende arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen werden gerade ganz besonders im Regen stehen gelassen. Der einzige Hinweis der Arbeitsagentur befindet sich gut versteckt in einer gezippten Excel-Tabelle. Inhaltlich zeugt er gleichermaßen von Weltfremdheit und Verantwortungslosigkeit:

„Die Teilnehmenden dürfen entschuldigt für den Zeitraum fernbleiben, in dem diese für ihr betreuungspflichtiges Kind keine Betreuungsmöglichkeit haben weil die Schulen etc. aufgrund des Coronavirus [Covid-19] geschlossen haben. Gleiches gilt für pflegebedürftige Angehörige, für die aufgrund des Coronavirus  eine erforderliche Betreuung nicht mehr vorhanden ist (bspw. Ausfall des Pflegedienstes). Ein Nachweis ist jeweils erforderlich. Teilen Sie dies bitte Ihrer Agentur für Arbeit bzw. dem Jobcenter mit.“

Weiter so, als sei nichts geschehen

Ich fasse mal zusammen: Alle betroffenen Eltern und jene mit pflegebedürftigen Angehörigen sollen also die entsprechenden Nachrichten aus dem Internet herunterladen und ausdrucken oder entsprechende Berichte aus der Tageszeitung ausschneiden und bei den Mitarbeitern der Arbeitsagenturen und Jobcenter vorlegen. Und während Schulen geschlossen werden, sollen Weiterbildungen weiter durchgeführt werden, als sei nichts geschehen.

Bei den Trägern dieser Veranstaltungen ist es auch egal, wenn die Teilnehmenden enger als 1,50 Meter nebeneinander sitzen – was etwa für Tische in Berliner Restaurants schon zum Standard geworden ist. Soziale Kontakte sind offenbar weiterhin durch die Arbeitsagentur erwünscht, wodurch die Verbreitung von Covid-19 wohl billigend in Kauf genommen wird. Das ist erschreckend!

Alle arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen sollten sofort ausgesetzt werden

Daher rufe ich dazu auf, zur Unterbindung von Infektionsketten alle Weiterbildungen und arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen gerade in Ballungsgebieten sofort zu unterbrechen. Nach der bekannten Eisenhower-Methode der Priorisierung nach Dringlichkeit und Wichtigkeit gibt es keine Notwendigkeit, dass diese jetzt begonnen oder fortgeführt werden müssen.

Gerade weil wir vor einer Rezession stehen, wird es bald noch mehr als genug Zeit geben, diese fortzuführen. Denn Arbeitssuchende müssen sich damit abfinden, dass viele Arbeitgeber von Neuanstellungen absehen werden, weil sie aktuell noch gar nicht abschätzen können, was die Krise mit sich bringt. Ein massiver Anstieg der Arbeitslosigkeit ist also vorprogrammiert. Selbst die besten politischen Absichten werden das kaum verhindern.

Kostenlose Online-Weiterbildungen sind für alle von zu Hause aus zugänglich

In solchen Zeiten ist es gängige Praxis, den Fokus auf Weiterbildungen zu legen. Nicht unmittelbar (siehe oben), aber wohl doch in den kommenden Monaten. Aber wer nicht warten möchte, kann schon heute loslegen: Massive Open Online Courses („MOOCs“) sind Internet-gestützte Weiterbildungskurse, die ohne physischen Kontakt zu anderen Menschen auskommen. Die meisten Angebote dauern nur wenige Wochen bei geringem zeitlichen Aufwand oder können bei mehr Engagement sogar in einigen Tagen abgeschlossen werden. MOOCs sind kostenlos oder für ein geringes Entgelt zu buchen. Nur die Zertifikate sind in der Regel kostenpflichtig.

MOOCs sind für die aktuelle Situation fast schon ideal. Und das Angebot an Kursen ist riesig: Unter den Anbietern kommen an erster Stelle die beiden amerikanischen Giganten Coursera und EDX, die mit modernsten Inhalten aufwarten. Udacity ist ihnen sehr ähnlich, allerdings stehen hinter diesem Angebot keine international renommierten Universitäten. Deutschsprachige Formate sind in den letzten Jahren stetig mehr geworden. Die bekanntesten Plattformen sind Opencourseworld, Iversity, Imoox, Open VHB, Open HPI und Oncampus.

Vorher empfiehlt sich eine Weiterbildungsberatung

In der Tat liegt in der Krise also doch eine Chance, die viele von uns aus dem Hamsterrad heraus wohl kaum ergriffen hätten. Selbstverständlich spricht nichts dagegen, die passenden Kurse nach Interesse, Lust und Laune auszuwählen. Allerdings bezweifele ich, dass man so beruflich wirklich weiterkommt. Die Themen sollten also mit Bedacht gewählt werden, also vor dem Hintergrund der eigenen Karriereplanung und mit Blick auf die sich durch Digitalisierung rasant verändernde Arbeitswelt.

Oft ist ein vorbereitendes Kurz-Coaching in Form einer Weiterbildungsberatung sehr hilfreich. Und das kann selbstverständlich auch telefonisch und virtuell durchgeführt werden, um Covid-19 nicht unbeabsichtigt weiterzutragen. Denn das bleibt noch für einige Zeit mit Abstand das Wichtigste.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen: Bleiben Sie bitte gesund!

Schlagworte: Berlin, Covid-19, MOOCs, Rezession, Weiterbildung
Eintrag teilen
  • Teilen auf Facebook
  • Teilen auf X
  • Teilen auf WhatsApp
  • Teilen auf Pinterest
  • Teilen auf LinkedIn
  • Teilen auf Tumblr
  • Teilen auf Vk
  • Teilen auf Reddit
  • Per E-Mail teilen
https://karbaum-consulting.eu/wp-content/uploads/2020/03/Down2.jpg 226 450 Dr. Markus Karbaum https://karbaum-consulting.eu/wp-content/uploads/2019/06/Logo_Karbaum_Consulting-265-100.png Dr. Markus Karbaum2020-03-15 17:40:142020-03-15 17:40:14Im Strudel von Covid-19? Was jeder nun für sich beruflich tun kann
Das könnte Dich auch interessieren
Ein Raum mit Türen Mit einer Potentialanalyse zu sich selbst finden
Ein Raum mit Türen Nur keine Hemmungen im Bewerbungsprozess!
Die Ursachen anhaltend erfolgloser Bewerbungen
Damit Video-Vorstellungsgespräche gelingen
Ein Raum mit Türen „Ich strebe keine Karriere an“ – Doch!
Ein Raum mit Türen Fachkräftemangel? Unternehmenskultur!
Ein Raum mit Türen Mit einer Soloselbständigkeit erfolgreich durchstarten
Ein Raum mit Türen Wir müssen über Diskriminierung reden
0 Kommentare

Trackbacks & Pingbacks

  1. Von der Kunst, zuversichtlich zu bleiben - Bewerbungen und Karriere erfolgreich gestalten sagt:
    2. April 2020 um 7:05 Uhr

    […] auch mich beeindrucken die desaströsen Nachrichten rund um Covid-19 nicht zu rational, sondern auch emotional. Wer könnte schon von sich das Gegenteil behaupten? […]

    Zum Antworten anmelden

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar abzugeben.

Kategorien

  • Bewerbungscoaching
  • Erfolgreich führen
  • Für Gründerinnen und Gründer
  • Karriere
  • Personalarbeit
  • Selbstkompetenz
  • Selbstvermarktung

Schlagwörter

Absolventen (3) Anschreiben (5) Arbeitsagentur (3) Arbeitslosigkeit (4) Arbeitsmarkt (13) Arbeitsvertrag (4) Berlin (86) Berufliche Orientierung (9) Bewerbungsstrategien (6) Covid-19 (5) Digitalisierung (5) Fachkräftemangel (8) Führungskarriere (5) Führungskräftecoaching (10) Führungsstil (9) Jobcoaching (6) Job mit Sinn (7) Karriereplanung (6) Karrierewege (6) Kommunikation (5) Konflikte (7) Künstliche Intelligenz (5) Lebenslauf (4) Motivation (4) Netzwerken (4) Onboarding (3) Personal Branding (8) Personaldiagnostik (6) Personalentwicklung (4) Potentialanalyse (3) Quereinstieg (3) Recruiting (15) Resilienz (9) Selbstvertrauen (12) Sicherheit (3) Soft Skills (5) Stellenanzeigen (6) Teamfähigkeit (3) Umorientierung (8) Unternehmenskultur (5) Verhandlung (3) Verunsicherung (4) Veränderungsbereitschaft (12) Vorstellungsgespräche (15) VUCA (5)
  • Von der Kunst, Nein sagen zu können17. August 2026 - 6:13by: Dr. Markus Karbaum
  • Gehaltserhöhungen verhandeln: Das ändert sich durch die Entgelttransparenzrichtlinie14. Juli 2026 - 5:01by: Dr. Markus Karbaum
  • Die EU-Entgelttransparenzrichtlinie kommt (nicht)7. Juni 2026 - 8:54by: Dr. Markus Karbaum
  • Von der Kunst, Nein sagen zu können
    von Dr. Markus Karbaum am 17. August 2026 um 5:13

    Nein zu sagen oder den Fluch der guten Tat zu vermeiden fällt nicht allen Erwerbstätigen leicht. Doch wie kann man dieser Falle risikolos entkommen? Wer den Karren am besten zieht, bekommt die schwerste Last aufgeladen – bis ihm der Rücken bricht. Diese auch als Lastesel-Paradoxon genannte Metapher kennt auch die englische Sprache: No good deed Der Beitrag Von der Kunst, Nein sagen zu können erschien zuerst auf Bewerbungen und Karriere erfolgreich gestalten.

  • Gehaltserhöhungen verhandeln: Das ändert sich durch die Entgelttransparenzrichtlinie
    von Dr. Markus Karbaum am 14. Juli 2026 um 4:01

    Gehaltserhöhungen zu verhandeln könnte zukünftig deutlich formaler werden. Denn durch die Entgelttransparenzrichtlinie gilt: Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit. Das muss nur bewiesen oder widerlegt werden. Zugegeben, es wird ein ziemlich technokratischer Beitrag und der längste, den ich hier jemals publiziert habe. Aber für meine treuen Leserinnen und Leser dürfte sich die Lektüre lohnen, im wahrsten Der Beitrag Gehaltserhöhungen verhandeln: Das ändert sich durch die Entgelttransparenzrichtlinie erschien zuerst auf Bewerbungen und Karriere erfolgreich gestalten.

  • Die EU-Entgelttransparenzrichtlinie kommt (nicht)
    von Dr. Markus Karbaum am 7. Juni 2026 um 7:54

    Die Bundesrepublik Deutschland hat es versäumt, bis zum heutigen Tag die EU-Entgelttransparenzrichtlinie in nationales Recht zu übertragen. Trotzdem wird sich einiges ändern, wovon in erster Linie Frauen profitieren sollen. Ab 7. Juni 2026 wären Arbeitgeber mit mehr als 100 Mitarbeitenden dazu verpflichtet gewesen, entweder das Einstiegsgehalt oder die verhandelbare Gehaltsspanne in der Stellenausschreibung anzugeben. Oder Der Beitrag Die EU-Entgelttransparenzrichtlinie kommt (nicht) erschien zuerst auf Bewerbungen und Karriere erfolgreich gestalten.

© 2026 Dr. Markus Karbaum - Erstellt von Werbeatelier Müller Berlin-Neukölln
  • Kontaktformular
  • AGB
  • Datenschutz
  • Impressum
Link to: Pitchen will gelernt sein Link to: Pitchen will gelernt sein Pitchen will gelernt sein Link to: Von der Kunst, zuversichtlich zu bleiben Link to: Von der Kunst, zuversichtlich zu bleiben Von der Kunst, zuversichtlich zu bleiben
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen

Diese Website verwendet Cookies, um Ihren Besuch effizienter zu machen und Ihnen mehr Benutzerfreundlichkeit zu bieten. Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.

OKWeitere Informationen

Cookie- und Datenschutzeinstellungen



Wie wir Cookies verwenden

Wir können Cookies anfordern, die auf Ihrem Gerät eingestellt werden. Wir verwenden Cookies, um uns mitzuteilen, wenn Sie unsere Websites besuchen, wie Sie mit uns interagieren, Ihre Nutzererfahrung verbessern und Ihre Beziehung zu unserer Website anpassen.

Klicken Sie auf die verschiedenen Kategorienüberschriften, um mehr zu erfahren. Sie können auch einige Ihrer Einstellungen ändern. Beachten Sie, dass das Blockieren einiger Arten von Cookies Auswirkungen auf Ihre Erfahrung auf unseren Websites und auf die Dienste haben kann, die wir anbieten können.

Notwendige Website Cookies

Diese Cookies sind unbedingt erforderlich, um Ihnen die auf unserer Webseite verfügbaren Dienste und Funktionen zur Verfügung zu stellen.

Da diese Cookies für die auf unserer Webseite verfügbaren Dienste und Funktionen unbedingt erforderlich sind, hat die Ablehnung Auswirkungen auf die Funktionsweise unserer Webseite. Sie können Cookies jederzeit blockieren oder löschen, indem Sie Ihre Browsereinstellungen ändern und das Blockieren aller Cookies auf dieser Webseite erzwingen. Sie werden jedoch immer aufgefordert, Cookies zu akzeptieren / abzulehnen, wenn Sie unsere Website erneut besuchen.

Wir respektieren es voll und ganz, wenn Sie Cookies ablehnen möchten. Um zu vermeiden, dass Sie immer wieder nach Cookies gefragt werden, erlauben Sie uns bitte, einen Cookie für Ihre Einstellungen zu speichern. Sie können sich jederzeit abmelden oder andere Cookies zulassen, um unsere Dienste vollumfänglich nutzen zu können. Wenn Sie Cookies ablehnen, werden alle gesetzten Cookies auf unserer Domain entfernt.

Wir stellen Ihnen eine Liste der von Ihrem Computer auf unserer Domain gespeicherten Cookies zur Verfügung. Aus Sicherheitsgründen können wie Ihnen keine Cookies anzeigen, die von anderen Domains gespeichert werden. Diese können Sie in den Sicherheitseinstellungen Ihres Browsers einsehen.

Andere externe Dienste

Wir nutzen auch verschiedene externe Dienste wie Google Webfonts, Google Maps und externe Videoanbieter. Da diese Anbieter möglicherweise personenbezogene Daten von Ihnen speichern, können Sie diese hier deaktivieren. Bitte beachten Sie, dass eine Deaktivierung dieser Cookies die Funktionalität und das Aussehen unserer Webseite erheblich beeinträchtigen kann. Die Änderungen werden nach einem Neuladen der Seite wirksam.

Google Webfont Einstellungen:

Google Maps Einstellungen:

Google reCaptcha Einstellungen:

Vimeo und YouTube Einstellungen:

Einstellungen akzeptierenVerberge nur die Benachrichtigung