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Schlagwortarchiv für: Veränderungsbereitschaft

Von der Kunst, Nein sagen zu können

17. August 2026/0 Kommentare/von Dr. Markus Karbaum

Nein zu sagen oder den Fluch der guten Tat zu vermeiden fällt nicht allen Erwerbstätigen leicht. Doch wie kann man dieser Falle risikolos entkommen?

Wer den Karren am besten zieht, bekommt die schwerste Last aufgeladen – bis ihm der Rücken bricht. Diese auch als Lastesel-Paradoxon genannte Metapher kennt auch die englische Sprache: No good deed goes unpunished. Wahrscheinlich gibt es kaum etwas, das mehr demotiviert, als Nachteile aufgrund ausgeprägter Leistungsfähigkeit zu erfahren. In den passiven Widerstand zu treten und, sei es auch nur übergangsweise, „Dienst nach Vorschrift“ zu verrichten wären allerdings nicht die besten Reaktionen. Weiterlesen

https://karbaum-consulting.eu/wp-content/uploads/2026/08/Nein.jpg 331 500 Dr. Markus Karbaum https://karbaum-consulting.eu/wp-content/uploads/2019/06/Logo_Karbaum_Consulting-265-100.png Dr. Markus Karbaum2026-08-17 06:13:222026-09-12 13:53:09Von der Kunst, Nein sagen zu können

Wie sich Führung durch BANI verändert

12. April 2026/0 Kommentare/von Dr. Markus Karbaum

Führung ist im Chaos deutlich herausfordernder als in einem überschaubaren Umfeld. Hier setzt BANI an – als Wahrnehmungsmodell, Reflexionsinstrument und mentaler Paradigmenwechsel für Führungskräfte.

Im vorherigen Artikel führte ich Sie in die BANI-Welt ein. Jamais Cascio sieht in ihr ein immer größer werdendes Chaos. Konkret steht das Akronym für Brittle (brüchig), Anxious (ängstlich), Non-linear (nicht-linear) und Incomprehensible (unverständlich). Der Denkansatz kann helfen, Überforderung und Desorientierung besser zu begreifen, selbst wenn er keine unmittelbaren Lösungen aufzeigt. Den größten Mehrwert bietet BANI im Führungskräftecoaching, denn wer BANI versteht, trifft zwar nicht automatisch bessere Entscheidungen, aber mit realistischeren Annahmen.

BANI ist kein Krisenmodus – sondern ein Wahrnehmungsmodell

In einer immer komplexeren, durch rasanten technologischen Wandel und Krisen geprägten Arbeitswelt suchen viele Führungskräfte nach Tools zur effizienten Steuerung. Als Weiterentwicklung von VUCA liefert BANI Denkansätze, unsere chaotische Umwelt anders wahrzunehmen und ggf. neu zu deuten. Dadurch beschreibt es die Rahmenbedingungen, ohne direkt Lösungen anzubieten. BANI ersetzt keine Strategie, sondern verändert die Grundannahmen, auf denen Strategien entwickelt werden.

Wesentlich ist dabei die Annahme, dass sich Führung von Kontrolle und Vorhersage zu Robustheit und Anpassungsfähigkeit verschiebt. In der Praxis lassen sich jeder BANI-Dimension empfehlenswerte Führungsreaktionen zuordnen:

  • Brittle: Brüchige Systeme und Prozesse benötigen zur Stabilisierung redundante Sicherheitsvorkehrungen. Dezentrale Entscheidungen, gefördert durch agiles Management, und regelmäßige Stresstests sind ebenfalls sehr wirksam.
  • Anxious: Je stärker Angst entwickelt ist, desto wichtiger werden Quellen und Akteure, die psychologische Sicherheit bieten. Klare Prioritäten helfen im operativen Geschäft – Visionen, Werte und Weitsicht wiederum bei der strategischen Ausrichtung.
  • Non-linear: Oftmals sind Prognosen reine Projektionen und Forecasts lediglich lineare Hochrechnungen historischer Daten. Besser geeignet sind Wenn-Dann-Szenarien, die über den Tellerrand des Arbeitsalltags hinausreichen. Dies kann mit datenbasierten Simulationen und Experimenten ergänzt werden.
  • Incomprehensible: Es kommt in der Führung maßgeblicher denn je darauf an, auch dann Entscheidungen zu treffen, wenn keine vollständigen Informationen vorliegen. Es gilt somit, Unverständlichkeit bis zu einem gewissen Grad zu akzeptieren, ohne dies nach außen hin zu zeigen.

BANI als hilfreiches Reflexionsinstrument

Daraus lassen sich vier zentrale Fragen ableiten, die BANI zu einem wirksamen Reflexionsinstrument machen:

  • Wo sind unsere Systeme spröde?
  • Wo erzeugen wir unnötige Angst?
  • Welche Entscheidungen treffen wir noch linear?
  • Wo tun wir so, als verstünden wir alles?

Um es auf den Punkt zu bringen: BANI kann gar nicht den Anspruch haben, unsere Gegenwart zu charakterisieren. Denn historisch gesehen gab es immer instabile Phasen. Und ob die Welt wirklich chaotischer ist oder einfach nur schneller, sei dahingestellt. Daher ist BANI allenfalls heuristisch und kein empirisches Modell. Es beschreibt Wahrnehmung und Systemdynamik, nicht objektive Chaoswerte. Und vor allem ersetzt es keine makroökonomische oder geopolitische Analyse.

Was anspruchsvolle Führungskräfte oft unterschätzen

Die Implikationen von BANI reichen in der Führung aber noch in dreifacher Hinsicht weiter. Erstens: Angst ist ein Produktivitätsfaktor – nicht als Nebeneffekt, sondern systemische Kraft. Vorgesetzte sollten sich eingestehen, dass chronische Unsicherheit Mikromanagement oder Entscheidungsaufschub erzeugt und kognitive Überlastung Innovationsfähigkeit reduziert. Eine Führungskraft muss daher aktiv an ihrer mentalen Belastbarkeit und Klarheit arbeiten – nicht nur an der Strategie. Zweitens: Nichtlinearität zerstört klassische Leistungsindikatoren (KPIs). Denn lineare Steuerungsmodelle funktionieren in komplexen Systemen nur noch begrenzt. Für Top-Führung bedeutet das: mehr Szenarien, weniger Ein-Punkt-Prognosen; Frühindikatoren statt Spätindikatoren; und hypothesengetriebene Führung statt Planerfüllung.

Und drittens: Unverständlichkeit fordert Demut – auch das noch! Wahrscheinlich ist das, psychologisch gesehen, die größte Herausforderung für die Führung in der BANI-Welt. Denn vielen Vorgesetzten fehlt das Selbstvertrauen sich eingestehen zu können, dass die Komplexität oft die individuelle Expertise übersteigt. Ich behaupte: Führungsreife wird erst dann sichtbar, wenn Vorgesetzte andere Perspektiven zulassen und gestalterisch einbeziehen. Wenn sie sich argumentativ beeinflussen lassen und vorherige Standpunkte, die sich als falsch erwiesen hatten, abräumen. Wenn sie Agilität fördern und eigene Entscheidungsmacht ein stückweit abgeben. Und ja, das können Führungskräfte lernen und unabhängig von ihrem individuellen Führungsstil implementieren.

Der strategische Mehrwert von BANI

Der eigentliche Mehrwert liegt also darin, dass mit BANI ein mentaler Paradigmenwechsel in der Führung einhergeht (oder zumindest einhergehen sollte). Es verlagert Schwerpunkte: von der Effizienz zur Resilienz (vs. brittle); von Planung zur Adaptionsfähigkeit (vs. anxious); von Sicherheit zum bewussten, achtsamen Umgang mit Unsicherheit (vs. non-linear); und von der Kontrolle zur Lernfähigkeit (vs. incomprehensible). BANI ist insoweit nicht revolutionär, aber es ist ein nützliches Denkgerüst für hochkomplexe Führung. Seine besondere Stärke liegt nicht in analytischer Präzision, sondern darin, blinde Flecken sichtbar zu machen. Für eine anspruchsvolle Führungskraft ist der eigentliche Mehrwert nicht das Akronym – sondern die Erkenntnis, dass Führung heute weniger durch Wissen, sondern durch den Umgang mit Nichtwissen definiert wird.

Viele BANI-Implikationen versprechen ihre volle Wirkung erst im Kontext von VUCA zur Entfaltung bringen zu können. Gute Führung sollte sich also nicht für eines der beiden Modelle entscheiden, sondern sie als ein sich gegenseitig ergänzendes Gesamtkonstrukt begreifen. Dann wird das wahrgenommene Chaos zwar nicht verschwinden, aber ein wenig sicherer zu managen sein.

https://karbaum-consulting.eu/wp-content/uploads/2026/04/BANI-Chaos.jpg 443 590 Dr. Markus Karbaum https://karbaum-consulting.eu/wp-content/uploads/2019/06/Logo_Karbaum_Consulting-265-100.png Dr. Markus Karbaum2026-04-12 05:44:332026-09-11 22:39:54Wie sich Führung durch BANI verändert

Willkommen im Haus der Veränderung

14. Mai 2025/0 Kommentare/von Dr. Markus Karbaum

Veränderung statt Stillstand scheint das prägende Motto der Arbeitswelt zu sein. Wir stecken mittendrin und können uns kaum dagegen wehren. Gerade in Phasen der beruflichen Neuorientierung ist es von großem Vorteil, bewusster mit Veränderung umzugehen.

Menschen nehmen Veränderung ganz unterschiedlich wahr. Veränderung kann Bedrohung sein, wenn sie mit Verlust – von Einkommen, liebgewordenen Gewohnheiten, eigenen Meinungen, nahestehenden Menschen – einhergeht. Veränderung kann aber auch Verbesserung durch Gewinn bedeuten. Und dann kann Veränderung auch noch beides zugleich sein. Zumindest in Deutschland scheint es aber so zu sein, dass die meisten Menschen häufiger dazu neigen, Veränderung nicht als Chance wahrzunehmen – gerade im Berufsleben. Weiterlesen

https://karbaum-consulting.eu/wp-content/uploads/2025/05/Veraenderung.jpg 658 717 Dr. Markus Karbaum https://karbaum-consulting.eu/wp-content/uploads/2019/06/Logo_Karbaum_Consulting-265-100.png Dr. Markus Karbaum2025-05-14 07:18:222026-09-12 10:35:53Willkommen im Haus der Veränderung

Sei kein Opfer!

12. März 2025/0 Kommentare/von Dr. Markus Karbaum

Das Erwerbsleben ist oftmals recht hart und verlangt uns verdammt viel ab. Sich zu behaupten und auch nach einem Niederschlag wieder aufzustehen ist alles andere als einfach. Gerade deswegen ist es so wichtig zu verinnerlichen, kein Opfer zu sein.

Im Januar machte eine langatmige Abrechnung einer Amerikanerin auf LinkedIn die Runde. Eine andere Frau hatte von der Farce vieler erfolgloser Bewerbungsverfahren 2024 berichtet, die damit zusammenhängende Enttäuschung und Zermürbung. Und immer wieder gute Miene zu diesem bitterbösen Spiel zu machen, wenn man mal wieder zurückgewiesen wurde. Zum Aufreger wurde der Post aufgrund eines Kommentars: Hör auf, ein Opfer zu sein! Weiterlesen

https://karbaum-consulting.eu/wp-content/uploads/2025/03/Resilienz.jpg 427 640 Dr. Markus Karbaum https://karbaum-consulting.eu/wp-content/uploads/2019/06/Logo_Karbaum_Consulting-265-100.png Dr. Markus Karbaum2025-03-12 06:22:502026-09-12 10:46:39Sei kein Opfer!

Die Kunst der eleganten Kündigung

19. Juni 2024/0 Kommentare/von Dr. Markus Karbaum

Eine Kündigung oder Trennung ist im Berufsleben manchmal unumgänglich. Doch viele Arbeitnehmer halten aus den falschen Gründen zu lange an einem schlechten Job fest, während andere wiederum überstürzt flüchten. Doch es kann auch anders gehen.

Wer unzufrieden im oder mit dem Job ist, kann sich damit abfinden oder versuchen, die Gesamtsituation zu seinen Gunsten zu verändern. Über beide Optionen hatte ich zuletzt an dieser Stelle geschrieben. Manchmal fallen beide Möglichkeiten aber aus – dann bleibt nur noch die Trennung. Doch dabei können nicht nur aus rechtlicher Sicht Fehler passieren. Und es gibt es weitere Aspekte, die es zu bedenken, zu beachten und zu planen gilt. Weiterlesen

0 0 Dr. Markus Karbaum https://karbaum-consulting.eu/wp-content/uploads/2019/06/Logo_Karbaum_Consulting-265-100.png Dr. Markus Karbaum2024-06-19 08:15:242026-09-11 13:41:00Die Kunst der eleganten Kündigung

Working out LOUD!

21. August 2023/0 Kommentare/von Dr. Markus Karbaum

Working out loud ist in erster Linie eine Haltung mit großen Vorteilen. Denn sie macht gute Arbeit sichtbar und beinhaltet als Konzept wertvolle Implikationen für eine erfolgreiche Karriere.

Wer den Begriff noch nie oder nur am Rande gehört hat, dem sei’s verziehen. Erstens wurde die Kernidee von Working out loud – oder WOL – erst im Jahr 2010 von Bryce Williams präsentiert. Und zweitens hat sich das Konzept selbst bei vielen Fach- und Führungskräften jenseits moderner internationaler Konzerne bisher kaum herumgesprochen. Doch seine Prinzipien sind überaus relevant für die Frage, wie wir alle in unserem Berufsleben erfolgreicher agieren können. Weiterlesen

0 0 Dr. Markus Karbaum https://karbaum-consulting.eu/wp-content/uploads/2019/06/Logo_Karbaum_Consulting-265-100.png Dr. Markus Karbaum2023-08-21 05:56:542026-09-11 13:41:00Working out LOUD!

Wenn Akademiker in der Wissenschaft nicht mehr weiterkommen

22. Mai 2023/0 Kommentare/von Dr. Markus Karbaum

Wie schwierig es für Akademiker ist, sich beruflich in der Wissenschaft zu etablieren, dürften alle wissen, die es bisher versucht haben. Die meisten erkennen früher oder später, dass sie in einer Sackgasse stecken. Doch wie geht es dann weiter?

In wohl keinem anderen Berufsbereich ist der Konkurrenzkampf derart beinhart wie in der Wissenschaft, zumindest in Deutschland. Viele kluge Köpfe stehen im Wettbewerb um sehr begrenzte Ressourcen. Nur wenige setzen sich durch und erreichen die angestrebte Professur. Für alle anderen stellt sich die Frage, ob sie sich mit der Verkettung von Drittmittelprojekten mehr als schlecht als recht über Wasser halten oder besser ihre Leidenschaft aufgeben sollen. Weiterlesen

0 0 Dr. Markus Karbaum https://karbaum-consulting.eu/wp-content/uploads/2019/06/Logo_Karbaum_Consulting-265-100.png Dr. Markus Karbaum2023-05-22 01:25:252026-09-11 13:41:00Wenn Akademiker in der Wissenschaft nicht mehr weiterkommen

Überqualifiziert? Wie Sie trotzdem an einen neuen Job kommen

17. Oktober 2021/0 Kommentare/von Dr. Markus Karbaum

Überqualifiziert zu sein ist kein Luxusproblem. Denn der Vorwurf trifft Erwerbstätigste im Innersten: Die besonderen Kompetenzen und Erfahrungen, die sie erworben haben, stehen ihnen nun vermeintlich im Weg. Doch es gibt Lösungen.

Als Coach habe ich es gerade bei erfahreneren Klienten immer wieder erlebt, wie sehr längere erfolglose Bewerbungsphasen am Selbstwertgefühl nagen. Den meisten sind die Ursachen für die zahlreichen Absagen meist gar nicht klar. Wenn sich aber dann doch einmal ein Arbeitgeber erbarmt und Feedback zur Bewerbung gibt, kann man es inhaltlich oft mit nur einem Wort zusammenfassen: überqualifiziert. Mit dieser Erkenntnis umzugehen ist alles andere als einfach – genauso, wie die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen. Weiterlesen

0 0 Dr. Markus Karbaum https://karbaum-consulting.eu/wp-content/uploads/2019/06/Logo_Karbaum_Consulting-265-100.png Dr. Markus Karbaum2021-10-17 12:23:542026-09-11 13:41:00Überqualifiziert? Wie Sie trotzdem an einen neuen Job kommen

Wie Sie sich in drei Schritten beruflich neu orientieren können

19. September 2021/0 Kommentare/von Dr. Markus Karbaum

Sich beruflich um- oder neu zu orientieren fällt vielen Menschen nicht leicht. Häufig wissen Erwerbstätige nur, was sie nicht wollen – doch das Ausschlussprinzip hilft nur selten weiter.

In meiner Laufbahn als Job- und Karrierecoach habe ich bereits mit tausenden Menschen zusammengearbeitet, die sich beruflich neu orientieren wollten oder mussten. Nicht wenige von ihnen hatten nicht mehr als die Gewissheit, was sie nicht (mehr) machen wollten, aber sonst kaum Klarheit ihrer beruflichen Zukunft entwickelt. Die Menschen, ihre Geschichten und die Ursachen für ihre zwischenzeitliche Orientierungslosigkeit waren immer individuell. Dennoch gibt es einige Methoden, um sich beruflich neu orientieren zu können und die sich bei vielen bewährt haben. Weiterlesen

https://karbaum-consulting.eu/wp-content/uploads/2021/09/Moeglichkeiten-1.jpg 418 640 Dr. Markus Karbaum https://karbaum-consulting.eu/wp-content/uploads/2019/06/Logo_Karbaum_Consulting-265-100.png Dr. Markus Karbaum2021-09-19 13:22:582021-09-19 13:22:58Wie Sie sich in drei Schritten beruflich neu orientieren können

Gerade jetzt! Veränderungen als Chance begreifen

16. November 2020/0 Kommentare/von Dr. Markus Karbaum

Auf der emotionalen Ebene empfinden viele Menschen in Deutschland Veränderungen oft eher als Bedrohung. Dabei erleben wir gerade intensiver als je zuvor, dass nur wenig so gefährlich sein kann wie mangelnde Veränderungsbereitschaft.

Es wird ein ungemütlicher Winter, sagt die Kanzlerin. Wenn das wirklich alles wäre! Die Deutschen, ein sehr auf Sicherheit („Vollkaskomentalität“) bedachtes Kulturvolk in der Mitte Europas, schwant bereits, dass die mit der Pandemie zusammenhängenden Veränderungen grundlegend und nachhaltig sein werden. Noch einmal Augen zu und durch reicht sicher nicht. In dieser Situation verunsichert zu sein ist daher vielleicht nachvollziehbar – aber sicherlich nicht der beste Ratgeber. Weiterlesen

https://karbaum-consulting.eu/wp-content/uploads/2020/11/Ways-1-1.jpg 320 600 Dr. Markus Karbaum https://karbaum-consulting.eu/wp-content/uploads/2019/06/Logo_Karbaum_Consulting-265-100.png Dr. Markus Karbaum2020-11-16 05:01:482026-09-11 13:41:00Gerade jetzt! Veränderungen als Chance begreifen
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  • Von der Kunst, Nein sagen zu können
    von Dr. Markus Karbaum am 17. August 2026 um 5:13

    Nein zu sagen oder den Fluch der guten Tat zu vermeiden fällt nicht allen Erwerbstätigen leicht. Doch wie kann man dieser Falle risikolos entkommen? Wer den Karren am besten zieht, bekommt die schwerste Last aufgeladen – bis ihm der Rücken bricht. Diese auch als Lastesel-Paradoxon genannte Metapher kennt auch die englische Sprache: No good deed Der Beitrag Von der Kunst, Nein sagen zu können erschien zuerst auf Bewerbungen und Karriere erfolgreich gestalten.

  • Gehaltserhöhungen verhandeln: Das ändert sich durch die Entgelttransparenzrichtlinie
    von Dr. Markus Karbaum am 14. Juli 2026 um 4:01

    Gehaltserhöhungen zu verhandeln könnte zukünftig deutlich formaler werden. Denn durch die Entgelttransparenzrichtlinie gilt: Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit. Das muss nur bewiesen oder widerlegt werden. Zugegeben, es wird ein ziemlich technokratischer Beitrag und der längste, den ich hier jemals publiziert habe. Aber für meine treuen Leserinnen und Leser dürfte sich die Lektüre lohnen, im wahrsten Der Beitrag Gehaltserhöhungen verhandeln: Das ändert sich durch die Entgelttransparenzrichtlinie erschien zuerst auf Bewerbungen und Karriere erfolgreich gestalten.

  • Die EU-Entgelttransparenzrichtlinie kommt (nicht)
    von Dr. Markus Karbaum am 7. Juni 2026 um 7:54

    Die Bundesrepublik Deutschland hat es versäumt, bis zum heutigen Tag die EU-Entgelttransparenzrichtlinie in nationales Recht zu übertragen. Trotzdem wird sich einiges ändern, wovon in erster Linie Frauen profitieren sollen. Ab 7. Juni 2026 wären Arbeitgeber mit mehr als 100 Mitarbeitenden dazu verpflichtet gewesen, entweder das Einstiegsgehalt oder die verhandelbare Gehaltsspanne in der Stellenausschreibung anzugeben. Oder Der Beitrag Die EU-Entgelttransparenzrichtlinie kommt (nicht) erschien zuerst auf Bewerbungen und Karriere erfolgreich gestalten.

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