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Schlagwortarchiv für: Künstliche Intelligenz

Überfordert in der BANI-Welt

16. März 2026/0 Kommentare/von Dr. Markus Karbaum

Ist BANI mehr als nur das neuste Buzzword von Resilienzcoaches? Zumindest hilft der Ansatz zu verstehen, warum sich immer mehr Erwerbstätige überfordert fühlen.

Angeblich ist die Welt nicht mehr VUCA, sondern BANI. Das Akronym steht für Brittle (brüchig), Anxious (ängstlich), Non-linear (nicht-linear) und Incomprehensible (unverständlich). Der dahinterstehende Ansatz – ein kohärentes Konzept ist es freilich nicht – geht auf den US-Autor und Futuristen Jamais Cascio zurück, der im April 2020 unter den Eindrücken der gerade aufziehenden Pandemie den Artikel „Facing the Age of Chaos” veröffentlichte. Darin schlug er den BANI-Framework als Fortsetzung oder Ersatz für das VUCA-Konzept vor.

Kurz zur Erinnerung: VUCA wurde Mitte der 1980er Jahre von amerikanischen Sicherheitsexperten entwickelt und steht für Volatility (Unbeständigkeit), Uncertainty (Unsicherheit), Complexity (Komplexität) und Ambiguity (Mehrdeutigkeit). Es sollte in wenigen Worten die fragile Realität der Welt nach dem Ende des Kalten Kriegs beschreiben und fand viele Anhänger in den amerikanischen Management Schools. So entstandt die durch die aufziehende Globalisierung immer stärker geprägte „VUCA-Welt“.

Warum VUCA an Aussagekraft verloren hat

Allerdings ist das schon eine gefühlte Ewigkeit her und scheint nicht mehr vollends unsere hochdynamische, von Digitalisierung, Automatisierung und künstlicher Intelligenz geprägte Epoche zu spiegeln. Doch der Erklärungsrahmen von VUCA hat auch deshalb an Aussagekraft verloren, weil er inzwischen fast jede Entwicklung beschreibt und daher wenig unterscheidende Erkenntnis liefert. Denn wir leben nicht nur in einer unruhigen Welt, sondern in einer Ära chaotischer Bruchlinien, die sich nicht mehr mit herkömmlichen Sinn- und Analysewerkzeugen erfassen lässt.

Unsere üblichen Methoden zur Strukturierung von Unsicherheit – Institutionen, Normen, Strategien – wirken zunehmend unzureichend angesichts der heutigen Krisenlagen. Diese Krisen entspringen globalen Trends (Kriege, Naturkatastrophen, gesellschaftliche Spaltungen, technologischer Fortschritt) und können Menschen potentiell oder tatsächlich – oftmals eher emotional als rational – überfordern. Auf der individuellen Ebene werden Resilienz und Anpassungsfähigkeit nur noch als unzureichend wahrgenommen. Das greift die menschliche Psyche an, in ihrer extremsten Form als Angststörungen, Despressionen und andere Krankheitsbilder.

Die wesentlichen Annahmen des Jamais Cascio

Cascio schlägt nun das BANI-Modell vor als neuen Ansatz vor, um das Chaos der heutigen staatlich-gesellschaftlichen Realität einzuordnen:

  • Brittle (brüchig, spröde): Systeme wirken stabil, brechen aber plötzlich und katastrophal zusammen. Das kann Staaten wie Aktienmärkte betreffen, aber auch Branchen, Unternehmen und Geschäftsmodelle, mitunter rasend schnell und ohne Vorwarnung.
  • Anxious (ängstlich): Gesellschaft und Individuen erleben permanente Angst und Überforderung, was Entscheidungsfähigkeit und Resilienz schwächt. Laut Weltgesundheitsorganisation WHO lebten 2024 eine Milliarde Menschen mit psychischen Störungen wie Angstzuständen (plus 14% seit 2019). In dieser Befragung gaben außerdem 39% der Erwachsenen weltweit an, am Vortag viel Sorge oder Stress empfunden zu haben.
  • Non-linear (nichtlinear): Kaum zu prognostizierende Ursache-Wirkungsketten wurden uns zuletzt durch die Pandemie, in deren Zeit BANI entstand, schonungslos aufgezeigt. Ähnlich verhält es sich mit einer steigenden Anzahl politischer Ereignissedem, beim Klimawandel und – am radikalsten – in einer von KI dominierten (Arbeits-)Welt.
  • Incomprehensible (unverständig): Komplexität übersteigt unsere kognitive Kapazität; mehr Daten schaffen nicht automatisch mehr Verständnis, sondern stiften eher Verwirrung. Immer mehr Menschen sehnen sich deswegen nach einfachen (politischen) Antworten.

Durch BANI werden Angst und Überforderung zum Teil der Systemrealität

Damit gelingt Casico eine treffende Beobachtung sozialer und technologischer Dynamiken: Er identifiziert real existierende Phänomene, etwa die Fragilität globaler Lieferketten, die durch KI ausgelöste Disruption oder die Durchlässigkeit von Demokratie gegenüber Desinformation, die im Alltag spürbar geworden sind. Auch die VUCA-Kritik scheint plausibel: Viele Organisationen und Entscheidungsträger empfinden VUCA als zu generisch, weil es wenig praktische Unterscheidungskraft besitzt.

Besondere Relevanz erhält BANI allerdings durch die Betonung der psychologischen Dimension. Der Fokus auf Angst und Überforderung als Teil der Systemrealität ist eine wichtige Ergänzung, die nicht nur technische Strukturen, sondern auch subjektive Erfahrungen adressiert. Doch BANI bleibt an dieser Stelle ein Beschreibungsrahmen und entwickelt keine konkreten Lösungsansätze. Obwohl Cascio mögliche Reaktionen wie Resilienz, Empathie oder Transparenz erwähnt, fehlen konkrete Strategien, wie Individuen, Organisationen oder Staaten tatsächlich resilienter werden.

BANI bietet selbst keine Lösungsstrategien an…

Ein weiterer Kritikpunkt besteht in den zu allgemeinen Aussagen über „Unverständlichkeit“. Die Idee, dass mehr Daten zu weniger Verständnis führen, greift zu kurz. Denn sie übersieht, dass Missverständnisse oft durch schlechte Analyse, nicht durch die Datenmenge selbst verursacht werden. Außerdem kann der Determinismus der Kategorien bemängelt werden. Indem die Welt als grundsätzlich „chaotisch“ charakterisiert wird, besteht die Gefahr, reale Trends zu übergeneralisierten Katastrophenszenarien zu verflachen, etwa indem langfristige Strukturveränderungen mit reinem Chaos gleichgesetzt werden.

Denn die Betonung von Chaos und Unverständlichkeit riskiert, eine Ohnmachts- und Passivitätslogik zu verstärken, weil keine Lösungsstrategien angeboten werden, die über die bloße Begriffsbildung hinausgehen. BANI ist daher zwar kein Lösungsmodell, kann aber dabei helfen, den überwältigenden Zustand zu benennen und zu reflektieren. Somit stellt es einen ersten Schritt zu möglichen Reaktionen und Anpassungen dar.

…aber hilft, persönliche Krisen zu verstehen

Im Job- und Karrierecoaching berührt dies überwiegend die individuelle Ebene, wo BANI berufliche Orientierungslosigkeit und persönliche Krisen begründet. Es hilft dann zu verstehen, auch wenn es selbst keinen Ausweg bietet. VUCA war da übrigens schon weiter. Es versprach ein ganzes Set an aufeinander abgestimmten Lösungsansätzen, wenn auch mit starkem (Selbst-)Management-Bezug und ohne psychologische Komponente. Insofern ist das BANI-Modell konzeptionell nicht eigenständig, sondern eine nützliche metaphorische Erweiterung des VUCA-Rahmens, um die heutige Komplexität sozialer und technologischer Veränderungen tiefer zu reflektieren.

Seine besonderen Stärken zeigt BANI im Führungskräfte-Coaching als Reflexionsinstrument. Was das im Detail bedeutet und wie Führungskräfte BANI konkret anwenden können, werde ich im kommenden Beitrag erläutern.

https://karbaum-consulting.eu/wp-content/uploads/2026/03/BANI-Welt.jpg 359 640 Dr. Markus Karbaum https://karbaum-consulting.eu/wp-content/uploads/2019/06/Logo_Karbaum_Consulting-265-100.png Dr. Markus Karbaum2026-03-16 06:00:512026-09-11 14:43:17Überfordert in der BANI-Welt

Wegen KI: Ist auch Ihr Arbeitsplatz schon weggefallen?

15. September 2025/0 Kommentare/von Dr. Markus Karbaum

Die Digitalisierung hat die Art und Weise, wie wir arbeiten, massiv verändert. Doch mit KI stellen sich existentielle Fragen. Nicht in Zukunft, sondern hier und jetzt. Ein letzter Weckruf.

Ich erlaube mir, mit Zitaten aus der 33. Kalenderwoche dieses Jahrs zu beginnen, die ich auf LinkedIn fand: „besorgniserregend“ – „dramatisch“ – „alarmierend“ – „historisch“ – „wer glaubt, noch Zeit zu haben, irrt“. Und das ist nicht mitnichten übertrieben. Sie alle beziehen sich auf eine Auswertung des Job-Portals Stepstone, nach der im ersten Quartal 2025 die Anzahl der Einstiegsjobs für junge Hochschulabsolventen 45% unter dem Fünfjahresdurchschnitt lagen. Das Handelsblatt schrieb, dies läge das vor allem am Siegeszug der künstlichen Intelligenz. Demnach übernehme KI immer öfter Aufgaben, die bislang von Berufseinsteigern erledigt wurden. Weiterlesen

0 0 Dr. Markus Karbaum https://karbaum-consulting.eu/wp-content/uploads/2019/06/Logo_Karbaum_Consulting-265-100.png Dr. Markus Karbaum2025-09-15 05:58:552026-09-11 13:40:59Wegen KI: Ist auch Ihr Arbeitsplatz schon weggefallen?

Auf der Schwelle zu einem neuen Zeitalter

21. August 2024/0 Kommentare/von Dr. Markus Karbaum

Disruptive Technologien verändern unsere (Arbeits-)Welt in ungeahntem Ausmaß. Auch wenn noch längst nicht klar ist, was genau auf uns zukommt, steht eines bereits fest: Die Menschheit tritt in ein neues Zeitalter.

Ein häufig gehörter Spruch während meiner Wehrdienstzeit war Nichts ist wechselhafter als die Lage. An ihn erinnere ich mich immer dann, wenn ich versuche, die Auswirkungen disruptiver Technologien auf die Arbeitswelt von morgen zu verstehen und für meine Klienten begreifbar zu machen. Denn die Veränderungen sind gleichermaßen rasant wie fundamental, weshalb Erkenntnisse von gestern oft die Trugschlüsse von morgen sind.

Rückblick: Im Dezember 2021 hatte ich mich an dieser Stelle schon einmal ausführlich zu Digitalisierung, Automatisierung und künstlicher Intelligenz als Triade der Disruption geäußert. Nun wird es dringend Zeit für ein Update, denn seitdem hat sich vieles verändert. In erster Linie hat das Go-live von ChatGPT im November 2022 dazu beigetragen, dass nicht mehr nur IT-Profis in etwa verstanden, was für eine Monsterwelle da auf uns zurollt. Seitdem sind wir mehr oder gezwungen, den Entwicklungsprozess der Disruption neu zu bewerten.

Artificial General Intelligence rückt in greifbare Nähe

Bis dahin war ich noch der Auffassung, dass die Menschheit vor einem Megatrend stünde, wie es ihn mit der neolithischen Revolution, der Industrialisierung und der Einführung der Massenfertigung bereits dreimal gegeben hatte. Doch dann las ich im März 2023 ein Zitat von Christian Bauckhage, Professor für Informatik an der Universität Bonn: „(Künstliche Intelligenz) wird alles verändern, alles. Der Vergleich mit der Industrialisierung ist zu kurz gegriffen. Es wird mehr verändern. Was in den nächsten fünf Jahren durch künstliche Intelligenz mit der Welt passieren wird, wird alles in den Schatten stellen, was wir vorher gesehen haben.“

Zur Einordnung: Vor einem guten Jahr war KI bereits in der Lage, das neuronale Model von Hunden oder Katzen abzubilden, bis 2030 soll es dann einem Menschen entsprechen. Damit liegt die Artificial General Intelligence in greifbarer Nähe: Elon Musk prophezeite im März 2024, dass KI im kommenden Jahr intelligenter sein wird als jeder Mensch und bis 2029 intelligenter als alle Menschen zusammen. Das schließt auch Emotionen und das authentische Einstellen auf menschliches Empfinden und Bedürfnisse mit ein. Schon heute bewerten Menschen in aller Regel Chats mit KI-Bots (solange ihnen vorher suggeriert wurde, dass sie mit einer reellen Person kommunizieren) positiver als mit Menschen.

Das Alte verschwindet, das Neue ist noch nicht greifbar

In Kombination mit der Simulation von Bewegtbild und Sprache („Deep Fake“) ist es nur noch eine Frage der Zeit, wann wir auf digitale Abbilder von Menschen treffen, die wir von reellen Personen nicht mehr unterscheiden können. Das mag für Menschen nicht so relevant erscheinen, die sich vorwiegend in der realen Welt aufhalten, aber seit der Generation Z wachsen junge Menschen vollständig in und mit der digitalen Welt auf. Daher ist es irrelevant für die Dynamik der weiteren Entwicklung, dass ältere Generationen diese Entwicklungen mehrheitlich ablehnen und nicht mitgehen.

Die Auswirkungen auf unser Leben werden noch viel immenser sein, als die allermeisten von uns sich das heute vorstellen können. Offensichtlich läuft die Disruption nicht darauf hinaus, dass alles besser oder schlechter wird. Die gegenwärtige Unsicherheit ist allerdings kaum zu leugnen. Sie rührt daher, dass das Alte langsam verschwindet, ohne dass bereits offensichtlich geworden ist, wie das Neue aussehen wird. Und das betrifft natürlich auch die Art und Weise, wie wir in Zukunft arbeiten werden.

Das Update des Job-Futuromaten gibt zu denken

Einen ersten Eindruck liefert weiterhin der Job-Futuromat des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung. Seit 2019 widmet er sich der Frage, zu welchen Teilen ein Beruf schon heute automatisierbar ist. Im ersten Quartal 2024 wurde die Berechnung weitgehend aktualisiert und berücksichtigt seitdem viel stärker den Einfluss von KI. Und die Durchschnittswerte der Automatisierbarkeit der damals von mir eher zufällig ausgewählten Berufe sind deutlich gestiegen:

  • Maschinenbau-Ingenieure von 44% auf 68%
  • CNC-Fräser von 80% auf 100%
  • Vertriebscontroller von 63% auf 75%
  • Personalreferenten von 50% auf 70%

Projektassistenten sowie Dolmetscher/Übersetzer standen übrigens damals schon bei 100%. Damit möchte ich im Übrigen keine Weltuntergangsstimmung verbreiten. Denn die Tätigkeiten werden nicht von einem Tag auf den anderen komplett aussterben, schon gar nicht in einem Land, das sich so schwertut mit vielen Facetten der Digitalisierung, wie Deutschland. Aber wir werden eher früher als später jeden Beruf neu interpretieren müssen, da sich die Berufsprofile fundamental wandeln.

Durch die Disruption werden neue Berufsbilder entstehen

Das wird einige Tätigkeitsbereiche stärker und andere schwächer treffen. Und natürlich werden einige Berufsbilder komplett verschwinden, aber das beobachten wir bereits seit 200 Jahren. Neu ist nur die Radikalität des Tempos und dass die Disruption die Berufswelt generell betrifft. Für viele Erwerbstätige ist in diesem Zusammenhang wohl die Frage naheliegend, welche Berufe überhaupt noch sicher sind.

Das ist leider recht schwer zu prognostizieren, aber auch nicht entscheidend, da es aus meiner Sicht nicht unbedingt die beste Perspektive für den Blick in die Zukunft ist. Denn wir sollten nicht von den Berufen ausgehen, die wir bereits kennen, sondern uns vielmehr mit den kommenden Chancen und Möglichkeiten auseinandersetzen. Denn es werden viele neue Berufsbilder entstehen, für die meistens eine exzellente Bildung Voraussetzung sein wird.

Wachsender Bedarf an komplexer Problemlösungsfähigkeit

In Schulen wie Hochschulen wird es noch stärker als bisher in erster Linie darum gehen, die Befähigung zur komplexen Problemlösung zu entwickeln. Deshalb wird die Relevanz erstklassiger akademischer Bildung in den nächsten Jahren weiter zunehmen. Wem dieser Weg verschlossen bleibt, sollte auf die Bestandskraft unmittelbarer zwischenmenschlicher Kommunikation und Fürsorge in der Berufswelt setzen. Das trifft vor allem auf Tätigkeiten in der Sozialarbeit, also Erziehung, Bildung, Pflege und Therapie, zu.

Und solange künstliche Intelligenz nicht in der Lage ist, autonom innovativ zu sein (was viele Menschen als mögliche Apokalypse fürchten), wird es den menschlichen Geist immer dann bedürfen, wenn intellektuelle Kopien unzureichend sind. Denn hätte es KI bereits im Altertum gegeben, würde sie mit größtmöglicher Sicherheit behaupten, dass die Erde eine Scheibe sei. Daher lege ich nahe, der weiteren Disruption der Arbeitswelt sowohl mit wachsamem Auge als auch mit Neugier und Optimismus zu begegnen. Denn wir sind Zeitzeugen eines epochalen Wandels, der seinen festen Platz in der Geschichte der Menschheit schon jetzt sicher hat.

0 0 Dr. Markus Karbaum https://karbaum-consulting.eu/wp-content/uploads/2019/06/Logo_Karbaum_Consulting-265-100.png Dr. Markus Karbaum2024-08-21 05:12:582024-08-21 05:12:58Auf der Schwelle zu einem neuen Zeitalter

Woran KI bei Bewerbungen noch scheitert

17. März 2024/0 Kommentare/von Dr. Markus Karbaum

KI bzw. künstliche Intelligenz verspricht Bewerbern schon heute große Unterstützung. Doch der Schein trügt. Und ein hochwertiges Bewerbungscoaching kann KI noch nicht ersetzen.

Es hört sich so verführerisch weil einfach an: Mit etwas Geschick in der Recherche geeigneter Prompts – wie die Befehle bzw. Aufforderungen an die KI genannt werden – und die Kenntnisse weiterer Tools werden Bewerbungen zum Kinderspiel. Minimale zeitliche Investition, kein Stress – und trotzdem größere Erfolgsaussichten als bisher. Schöne neue Bewerberwelt, könnte man meinen. Doch einige Defizite sind unübersehbar. Weiterlesen

0 0 Dr. Markus Karbaum https://karbaum-consulting.eu/wp-content/uploads/2019/06/Logo_Karbaum_Consulting-265-100.png Dr. Markus Karbaum2024-03-17 07:00:292026-09-11 13:41:00Woran KI bei Bewerbungen noch scheitert

Künstliche Intelligenz in der Personalarbeit: Worauf Beschäftigte achten müssen

12. August 2019/0 Kommentare/von Dr. Markus Karbaum

Künstliche Intelligenz und andere digitale Technologien verändern die Arbeitswelt in erheblichem Maß und sind auch aus der Personalarbeit nicht mehr wegzudenken. Nur die größten Optimisten gehen wohl davon aus, dass Arbeitnehmer davon profitieren werden.

Künstliche Intelligenz und der gläserne Mensch

Schon jetzt entscheiden bei manchen Unternehmen Algorithmen und Künstliche Intelligenz maßgeblich über Bewerbungen und Karrieren. Es wird nicht mehr lange dauern, bis diese neuen digitalen Technologien flächendeckend eingesetzt werden. Der Ethikbeirat HR Tech pocht auf einen verantwortungsbewussten Einsatz – aber die bisher formulierten Richtlinien greifen aus Arbeitnehmersicht (noch) zu kurz. Weiterlesen

https://karbaum-consulting.eu/wp-content/uploads/2019/08/Kuenstliche-Intelligenz.jpg 455 680 Dr. Markus Karbaum https://karbaum-consulting.eu/wp-content/uploads/2019/06/Logo_Karbaum_Consulting-265-100.png Dr. Markus Karbaum2019-08-12 07:04:562019-08-12 07:04:56Künstliche Intelligenz in der Personalarbeit: Worauf Beschäftigte achten müssen

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  • Von der Kunst, Nein sagen zu können17. August 2026 - 6:13by: Dr. Markus Karbaum
  • Gehaltserhöhungen verhandeln: Das ändert sich durch die Entgelttransparenzrichtlinie14. Juli 2026 - 5:01by: Dr. Markus Karbaum
  • Die EU-Entgelttransparenzrichtlinie kommt (nicht)7. Juni 2026 - 8:54by: Dr. Markus Karbaum
  • Von der Kunst, Nein sagen zu können
    von Dr. Markus Karbaum am 17. August 2026 um 5:13

    Nein zu sagen oder den Fluch der guten Tat zu vermeiden fällt nicht allen Erwerbstätigen leicht. Doch wie kann man dieser Falle risikolos entkommen? Wer den Karren am besten zieht, bekommt die schwerste Last aufgeladen – bis ihm der Rücken bricht. Diese auch als Lastesel-Paradoxon genannte Metapher kennt auch die englische Sprache: No good deed Der Beitrag Von der Kunst, Nein sagen zu können erschien zuerst auf Bewerbungen und Karriere erfolgreich gestalten.

  • Gehaltserhöhungen verhandeln: Das ändert sich durch die Entgelttransparenzrichtlinie
    von Dr. Markus Karbaum am 14. Juli 2026 um 4:01

    Gehaltserhöhungen zu verhandeln könnte zukünftig deutlich formaler werden. Denn durch die Entgelttransparenzrichtlinie gilt: Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit. Das muss nur bewiesen oder widerlegt werden. Zugegeben, es wird ein ziemlich technokratischer Beitrag und der längste, den ich hier jemals publiziert habe. Aber für meine treuen Leserinnen und Leser dürfte sich die Lektüre lohnen, im wahrsten Der Beitrag Gehaltserhöhungen verhandeln: Das ändert sich durch die Entgelttransparenzrichtlinie erschien zuerst auf Bewerbungen und Karriere erfolgreich gestalten.

  • Die EU-Entgelttransparenzrichtlinie kommt (nicht)
    von Dr. Markus Karbaum am 7. Juni 2026 um 7:54

    Die Bundesrepublik Deutschland hat es versäumt, bis zum heutigen Tag die EU-Entgelttransparenzrichtlinie in nationales Recht zu übertragen. Trotzdem wird sich einiges ändern, wovon in erster Linie Frauen profitieren sollen. Ab 7. Juni 2026 wären Arbeitgeber mit mehr als 100 Mitarbeitenden dazu verpflichtet gewesen, entweder das Einstiegsgehalt oder die verhandelbare Gehaltsspanne in der Stellenausschreibung anzugeben. Oder Der Beitrag Die EU-Entgelttransparenzrichtlinie kommt (nicht) erschien zuerst auf Bewerbungen und Karriere erfolgreich gestalten.

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